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Stress, Angst und Nervosität – Tipps zur Vorbeugung!

Es gibt viele Situationen, die für dein Pferd stressig sein können. Was dem einen Pferd nichts ausmacht, kann bei einem anderen Pferd wiederum Panik auslösen. Dazu zählt beispielsweise die Silvesternacht, in der es üblicherweise viele Knallgeräusche gibt. Das bedeutet für unsere Pferde viel Stress und kann dazu führen, dass dein Pferd Angstreaktionen zeigt. Mit etwas Vorbereitung können wir Pferdebesitzer dem aber vorbeugen. In diesem Beitrag erhältst du einige Tipps, was du tun kannst.

Stall geschlossen halten

Wenn es um die Silvesternacht oder Stresssituationen am Stall geht, solltet ihr am Stall alle Türen und Fenster, soweit diese vorhanden sind, schließen. Zusätzlich hilft es euren Pferden, wenn ihr die Fenster mit Kartons oder dunklen Stoffen von außen und innen abklebt, denn auch helle Lichter sorgen für Unruhe. Vergesst aber bitte nicht dafür im Stall das Licht über Nacht brennen zu lassen. Pferde können genauso wie wir Menschen bei Licht besser sehen, was beruhigend wirken kann.

Gewohnte Geräuschkulisse hilft

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es unseren Pferden hilft, wenn wir im Stall für möglichst gewohnte Geräusche sorgen. Vor der Silvesternacht kannst du dein Pferd daran gewöhnen, dass ein Radio läuft. Viele Pferde mögen auch klassische Musik. Ein Piano kann sehr entspannend und beruhigend auf unsere Pferde wirken. Und die Musik übertönt die Geräusche, die außerhalb des Stalls sind.
Es kann auch helfen, wenn man die Knallgeräusche vorab schonmal „übt“. Besonders bei Pferden im Offenstall hat es schon Erfolge gezeigt, wenn man über einen längeren Zeitraum einen Lautsprecher an den Zaun stellt und die Stressgeräusche abspielt. Am Anfang sollte man aber leise anfangen und erst mit der Zeit die Töne lauter einstellen. Der Gewohnheitseffekt sorgt dafür, dass viele Pferde nicht so gestresst sind wie ohne diese Übung.

Nervennahrung

Wer kennt es nicht von uns Menschen? Essen beruhigt die Nerven. Das ist bei unseren Pferden genauso! Sorg daher für ausreichend Heu in der Box.

Es gibt aber auch Nervennahrung, die du deinem Pferd bereits Wochen vor der Stresssituation zufüttern kannst. Dazu zählen zum Beispiel verschiedene Tränke. Der Nervenstärketrank von Freshfield's mit den natürlichen Wirkstoffen aus Hopfen, Lavendel, Pfefferminze, Baldrian, Melisse, Passionsblume, Orangenblüten und Honigkraut kann den Gemütszustand ausgleichen. Er kann beruhigend bei nervösen und ängstlichen Pferden wirken und unterstützt dein Pferd auch in Stresssituationen wie z.B. Stallwechsel und Boxenruhe.

Wer lieber zu Pellets als zu Tränken greifen möchte, kann Silence von MASTERHORSE verwenden. Die Kräutermischung mit Baldrian fördert die nervliche Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit. Allerdings ist es nicht ADMR-konform, weshalb es nur außerhalb der Turnierzeit verwendet werden darf.

Pulver mit Magnesium können Nervosität und Angst entgegenwirken. Sie steigern die Nervenleistung und die innere Ruhe und führen insgesamt zu einer umfassenden Stabilisierung des Nervensystems.

Homöopathische Mittel können deinem Pferd helfen in Stresssituationen zu entspannen. Wenn du dich für diese Möglichkeit entscheidest, musst du rechtzeitig mit der Verabreichung beginnen. Hierbei solltest du jedoch nicht auf eigene Faust handeln, sondern dich vorher beraten lassen, welches Produkt für dein Pferd das richtige ist.

Auspowern!

Es ist sehr wichtig, dass ihr eure Pferde auspowert, solange es geht. Ein Pferd, das den ganzen Tag in seiner Box stand, hat viel angestaute Energie, die zu Unruhe führen kann. Wenn die ersten Knallgeräusche kommen, entlädt sich diese Energie auch häufig, wenn die Pferde in der Box in Panik geraten. Die meisten Pferde sind ruhiger und ausgeglichener, wenn sie sich vorher durch Training oder Spaziergänge betätigen konnten. In der Silvesternacht solltest du darauf achten möglichst früh damit anzufangen, da viele Leute schon nachmittags mit dem Knallen anfangen.

Sprich mit Anwohnern bzw. Personen in der Nähe

Wenn es um die Silvesternacht geht, solltest du auf jeden Fall mit den Anwohnern sprechen. Oft ist den Menschen nicht bewusst, dass die lauten Geräusche, die sie verursachen, bei Pferden Stress auslösen und sie in Panik versetzen können. Manchmal ist den Leuten auch nicht bewusst, dass es überhaupt einen Stall in ihrer Nähe gibt. Meistens haben sie aber Verständnis und man kann sich auf einen Kompromiss einigen, wie beispielsweise die lauten Geräusche auf ein Minimum zu beschränken. Natürlich gibt es auch andere laute Geräusche außerhalb der Silvesternacht. Unerwartete Baustellen oder auch Partys können zu Stress bei deinem Pferd führen. Hier hilft normalerweise auch ein Gespräch, damit man als Pferdebesitzer Bescheid bekommt und vorbeugen kann.

Ruhige Zeitgenossen dazu stellen

Ob es sich hierbei um dich oder um ein älteres, ruhigeres Pferd handelt: wenn nervöse Pferde merken, dass ihre Gesellschaft ruhig bleibt, werden auch sie selbst gelassener. Bei einem guten Vertrauensverhältnis zwischen Pferd und Besitzer kannst du dein Pferd auch beruhigen. Allerdings kann deine Nervosität auch auf das Pferd ausstrahlen, weshalb es wichtig ist, dass auch du gelassen bleibst.

Im Notfall am besten den Tierarzt fragen

Wenn du ein sehr stressanfälliges Pferd hast, das leider nur ein sehr dünnes Nervenkostüm hat, dann solltest du am besten mit deinem Tierarzt sprechen. Wir als Pferdebesitzer können zwar unsere Pferde versuchen bestmöglich auf Stresssituationen vorzubereiten, aber manchmal sind unsere Pferde dennoch so sehr gestresst, dass sie sich selbst und teilweise andere Pferde im Stall gefährden würden. Wenn ein Pferd enorm gestresst ist, kann sich dies auch auf sonst entspannte Pferde auswirken. Dann ist es das Beste, wenn der Tierarzt etwas zur Beruhigung spritzt. Lass dich hier von deinem Tierarzt beraten, was für dein Pferd die beste Option ist.

Wie bereitest du dein Pferd aus Stresssituationen vor? Erzähl es uns gerne in den Kommentaren!

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