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Was ist eine Führkette?

Eine Führkette ist oft auch unter dem Begriff Hengstkette bekannt. Der Begriff kommt daher, da Führketten häufig insbesondere bei Hengsten aufgrund ihres meist stärkeren Charakters eingesetzt werden. Sie finden aber generell meist bei stürmischen Pferden Anwendung, die Schwierigkeiten zeigen, sich führen zu lassen und ggf. gerne losstürmen. Bei einer Führkette besteht der eine Teil aus einer Kette, an deren Ende sich ein Karabiner befindet. Am anderen Ende der Kette ist eine Art Führstrick, aus Baumwoll- oder Nylongewebe oder teilweise auch aus Leder. Einige Reitsportmarken bieten auch direkt Halfter mit Führkette an. Mit einer Führ- bzw. Hengstkette hat man eine stärkere Einwirkung auf das Pferd. Eine Führkette sollte immer nur als momentanes Hilfsmittel und Notlösung angesehen werden. Das Ziel sollte sein, daran zu arbeiten, dass sich auch das charakterstarke oder ängstliche Pferd führen lässt und die Hengstkette irgendwann nicht mehr benötigt wird. Daher empfehlen wir, dass du bei Verwendung einer Führkette dein Pferd auch zeitgleich mit einem normalen Führstrick führst. Du hältst also sowohl den Führstrick als auch die Führkette in den Händen und bringst nur dann Spannung auf die Führkette, wenn es zu stürmisch wird. Außerdem sollte beim Einsatz solch einer Kette darauf geachtet werden, dass sie ordnungsgemäß angelegt wird.

Wie wird eine Führkette fürs Pferd richtig verschnallt?

  1. Die Kette wird durch den Ring des Nasenriemens von außen nach innen geführt
  2. Lege die Kette unter dem Kinn entlang 
  3. Führe die Kette durch die anderen Ring des Nasenriemens von innen nach außen
  4. Verschließe die Kette, indem du den Karabiner in die Öse zwischen Kette und Strick klickst

Wird die Kette auf diese Weise verschnallt, kann sie als eine Art Bremse wirken. Du hast eine stärkere Einwirkung auf dein Pferd, ohne, dass es Gefahr läuft verletzt zu werden. Anders sieht es aus, wenn die Kette - wie es auch häufig gemacht wird - nicht unter dem Kinn, sondern über den Nasenrücken gelegt wird. Bei dieser Variante kann - insbesondere bei zu starker und nicht ordnungsgemäßer Einwirkung - der dünne Knochen des Nasenbeins verletzt werden. 

Der Einsatz einer Hengstkette gehört daher in erfahrene Hände. Ebenso darf eine Hengstkette auf keinen Fall durch das Maul des Pferdes gelegt werden! Die Verletzungsgefahr für Zunge und Maulschleimhaut ist dabei sehr hoch, ebenso die auf diese Weise zugefügten Schmerzen für das Pferd.