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Warmes Futter in der kalten Jahreszeit - eine echte Wohltat!

Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit ist es so, dass wir unseren Pferden gerne Futter zum Einweichen geben. Besonders durch das warme Wasser ist es leicht bekömmlich und sehr schmackhaft. Viele Pferde genießen die Wärme des Futters, wenn sie aus der Kälte wieder in ihre Box kommen. Auch alte Pferde und Pferde mit Zahnproblemen fressen gerne aufgeweichtes Futter. Welches Futter du gut einweichen kannst bzw. teilweise sogar musst und worauf du achten musst, erfährst du in diesem Beitrag.

 

Mash

Viele Pferdebesitzer füttern Mash, worunter man einen Sammelbegriff für einen warmen Brei versteht. Mash besteht meistens aus Weizenkleie, die mit vielen Inhaltsstoffen ergänzt werden kann. Dazu zählen u.a.  Leinsamen, Haferflocken, Apfeltreter, Traubenzucker oder Karottenraspeln. Sie werden mit heißem Wasser angerührt, quellen ca. 30 Minuten und müssen dann kurz abkühlen, damit dein Pferd sich nicht verbrennen kann. Es ist leicht verdaulich und regt die Verdauung an. Es wird sehr gerne bei untergewichtigen Pferden oder nach Krankheiten eingesetzt. Heutzutage muss man Mash nicht mehr unbedingt selbst mischen, sondern kann es problemlos im Laden oder online kaufen. Allerdings gibt es mittlerweile sehr viele Futtermarken, die Mash im Programm haben. Deshalb ist es wichtig zu kontrollieren, was in der Mischung enthalten ist. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass Mash kein vollwertiges Futtermittel ist.

 

Klassische Rübenschnitzel

Auch Rübenschnitzel, auch als Melasseschnitzel bekannt, kommen oft bei untergewichtigen Pferden oder nach Krankheiten zum Einsatz. Dieses Futter besteht aus klein gehäckselten, getrockneten Zuckerrüben und schmeckt recht süßlich. Man kann sie lose oder als Pellets kaufen. Sie liefern sehr viel Energie, was schnell wieder zum Normalgewicht des Pferdes führen kann. Jedoch sind sie komplizierter als Mash, da es viel zu beachten gibt.
Vor dem Verfüttern müssen sie unbedingt für ein paar Stunden mit der fünffachen Menge an Wasser eingeweicht werden, da sie sonst in der Speiseröhre des Pferdes weiter aufquellen. Dadurch kann eine gefährliche Schlundverstopfung drohen. Lose Rübenschnitzel sollten deswegen mindestens sechs Stunden lang eingeweicht werden, während Pellets sogar mindestens acht Stunden lang einweichen müssen. Wenn am Ende noch Wasser im Eimer übrig ist und keine harten Brocken mehr sichtbar sind, dann hast du alles richtig gemacht.

Viele von euch werden sich jetzt wahrscheinlich denken, dass sie lieber noch länger warten, um auf Nummer sicher zu gehen. Das ist in der Regel auch kein Problem, jedoch solltest du die eingeweichten Rübenschnitzel nicht länger als 24 Stunden stehen lassen und sofort entsorgen, falls sie angegoren riechen. Wenn Rübenschnitzel schon anfangen zu gären, können sie bei deinem Pferd auch zu Koliken führen.

 

Melassefreie Rübenschnitzel

Die Alternative zu klassischen Rübenschnitzeln sind die melassefreien Rübenschnitzel. Sie sind gut für Pferde, die nicht so viel Zucker fressen dürfen. Sie bestehen ebenfalls aus hochwertigen Rohfasern, die eine gesunde Darmfunktion optimal unterstützen. Melassefreie Rübenschnitzel weichen schnell ein und können bereits nach 15 Minuten Einweichzeit verfüttert werden.

 

Heucobs

Die meisten von euch werden Heucobs bereits kennen. Für Heucobs wird gemähtes Gras in einem schonenden Warmluftverfahren getrocknet, zerkleinert und zu Cobs gepresst. Je größer der Durchmesser von ihnen ist, desto mehr Raufutterstruktur bleibt erhalten. Das ist gut, denn die Rohfasern sind die Basis für eine gute Verdauung. Sie sind zudem voller wichtiger Nährstoffe und sorgen für eine gesunde Speichelproduktion. Das fördert wiederum das natürliche Fressverhalten des Pferdes bzw. erleichtert das stundenlange Kauen der Pferde.

Bei ausreichender Faserlänge können Heucobs ein Ersatz für die klassische Heufütterung sein. Alte Pferde, die Heu nicht mehr kauen können, nehmen sie sehr gerne als Heuersatz an. Auch Pferde mit Atemwegsproblemen haben hier Vorteile, da Heucobs keine Staub- oder Schimmelbelastung haben.

Wenn Heucobs eingeweicht werden, quellen die sonst sehr platzsparenden Heucobs enorm auf. Zum Einweichen solltest du ca. 2-3 Liter Wasser je Kilogramm Heucobs zugeben und ca. 30 Minuten quellen lassen. Besonders bei größeren Heucobs ist es wichtig, dass diese lange genug aufgeweicht werden. Wenn sie nicht eingeweicht werden, können Sie im Magen und Schlund stark quellen uns sogar eine Schlundverstopfung verursachen. Warmes Wasser kann die Einweichzeit verkürzen.

 

Richtig quellen lassen

Achte bitte auch darauf, dass du das Futter nicht bei zu niedrigen einweichen lässt, damit das Wasser nicht gefriert. Im Sommer kannst du je nach Vorliebe deines Pferdes auch kaltes Wasser verwenden. Damit das Futter nicht gärt, solltest du es immer frisch zubereiten. Selbstverständlich solltest du immer nur sauberes, klares Wasser zum Einweichen verwenden. Sollte das Futter gegoren riechen, entsorge es bitte sofort, da dein Pferd sonst Koliken bekommen kann.

 

Futterergänzung

Das eingeweichte Futter kannst du sehr gut mit Futterergänzungen mischen, da dein Pferd nicht mehr „drum herum“ fressen kann und so die Inhaltsstoffe leichter aufnimmt. Öle werden sehr gerne von den Pferden angenommen, aber auch Pulver haben sich bewährt. Dies hilft Pferden, die Nährstoffe nicht so gut aufnehmen können, oder auch in der Zeit der Rekonvaleszenz (z.B. nach Operationen und/oder Krankheiten).

 

Die richtige Futtermenge

Selbstverständlich ist es auch wichtig, die richtige Futtermenge für dein Pferd zu bestimmen. Übergewicht belastet nicht nur Knochen und Gelenke zusätzlich, sondern auch die inneren Organe wie Herz, Lunge und Leber. Viele Pferde sind auch sehr aufgedreht, wenn sie zu viel Futter bekommen. Die überschüssige Energie wird dann oft mit beispielsweise Buckeln oder Durchgehen kompensiert. Andere wiederum sind sehr träge und müde und haben dann keine Lust mehr mit ihren Menschen zu arbeiten.

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