Reitbeteiligung – worauf man achten sollte

Reitbeteiligungen sind in der Regel eine gute Sache. Wer ein Pferd, aber nicht genug Zeit zur Verfügung hat z.B. wegen der Schule oder des Jobs, kann mit einer Reitbeteiligung dafür sorgen, dass das Pferd trotzdem ausreichend bewegt und umsorgt wird. Auch für den Reiter, der dann als Reitbeteiligung das Pferd nutzt, ist das eine tolle Chance, sich wie um ein eigenes Pferd kümmern zu können. Damit sowohl Pferdebesitzer als auch Reitbeteiligung Spaß an der ganzen Sache haben, gibt es auch ein paar Dinge zu beachten.

Den richtigen Reiter für mein Pferd finden

Wie findet man erst einmal den richtigen Reiter für sein Pferd? Zunächst sollte man sich im Klaren darüber sein, was der andere mit dem Pferd alles machen kann und darf. Außerdem sollte das Pferd auch richtig eingeschätzt werden. Kann es von Anfängern geritten werden oder nur von erfahrenen Reitern? Soll der- oder diejenige an Turnieren teilnehmen dürfen? Wie oft soll die Reitbeteiligung das Pferd reiten können? Diese Fragen sollte man sich unbedingt stellen und so ein kleines Profil anlegen, was für einen Reiter man als Reitbeteiligung eigentlich sucht. Außerdem spielen auch die Größe des Pferdes und des Reiters eine Rolle oder auch das Alter des Reiters. Soll er oder sie alleine mit dem Pferd umgehen können und muss daher sehr viel Verantwortung übernehmen können? Oder ist eine Betreuung eines unerfahrenen Reiters möglich? Sollen Reitstunden genommen werden oder darf frei geritten werden?

Hat man eine ungefähre Vorstellung davon, was für eine Reitbeteiligung man sucht, kann man sich daran setzen, eine Anzeige oder einen Aushang im Stall, in Reitläden oder auch im Internet zu verbreiten. Diese sollte unbedingt alle Angaben zum Pferd beinhalten, die Rahmenbedingungen für eine Reitbeteiligung, die Daten zum gesuchten Reiterprofil, der ungefähre Standort des Pferdes und wie viele Tage in der Woche das Pferd geritten werden darf.

Interessierte Reiter können dann zunächst zum Probereiten kommen. Dabei sollte man stets bedenken, dass nicht immer jeder Reiter auf jedes Pferd passt. Manchmal harmoniert es einfach nicht und das muss man auch akzeptieren, sonst haben weder Besitzer noch Reiter und Pferd etwas davon. Hat man das Gefühl, dass es zwischen Reiter und Pferd passen könnte, kann man lieber ein paar Male ein Probereiten vereinbaren, bevor sich beide Parteien dann endgültig entscheiden.

Hat man den passenden Reiter gefunden und einigt sich auf  eine Reitbeteiligung ist es ganz wichtig feste Absprachen zu treffen. Zunächst sollten feste Tage ausgemacht werden, aber auch Kosten müssen klar sein. Der neue Reiter sollte auch über Regeln im Stall, Verhaltensweisen des Pferdes, eventuelle Fütterung des Pferdes und andere Rahmenbedingungen aufgeklärt werden. Also was geht und was geht nicht? Es ist auch wichtig, dass sich Reiter und Besitzer auf diesem Wege vertrauen können, schließlich ist der Umgang mit einem Pferd eine verantwortungsvolle Sache und man sollte sich voll und ganz aufeinander verlassen können.

Die Reitbeteiligung sollte ebenso über einen eventuellen Versicherungsschutz des Pferdes aufgeklärt werden, genauso muss mit der Versicherung gesprochen werden, ob sie eine Fremdreiterversicherung abdeckt. Wer haftet bei Unfällen oder Verletzungen des Pferdes? Dies sind alles kleinere Faktoren, die bei der Auswahl von Bedeutung sind. Für einige spielen die einen Faktoren eine größere Rolle als die anderen. Dies ist unterschiedlich. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann auch ein Vertrag aufgesetzt werden.

Alles in allem, kann eine Reitbeteiligung eine tolle Sache sein und wenn alles passt für Pferd und Reiter Vorteile bieten.

Habt ihr Erfahrungen mit Reitbeteiligungen gemacht?

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