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Putzkasten 1x1

Was gehört eigentlich alles so in einen Putzkoffer oder eine Putztasche? Vor allem Reiter, die gerade erst anfangen zu Reiten und dann doch gerne ihr eigenes Putzzeug hätten, stellen sich diese Frage. Wir beantworten sie hier und erklären auch gleich wofür die ganzen verschiedenen Bürsten denn so da sind und wie sie benutzt werden.

Der Striegel

Um das Fell zu reinigen beginnt man zunächst mit dem Striegel. Es gibt unterschiedliche Materialien und Formen. Man hat die freie Wahl zwischen Eisenstriegel, Gummistriegel und Plastikstriegel. Sie alle reinigen aber gleich gut und entfernen den groben Dreck aus dem Deckhaar des Pferdes. Der einzige Unterschied ist, dass umso weicher der Striegel desto höher ist der Massageeffekt. Man striegelt das gesamte Pferd in kreisenden Bewegungen, am Kopf und an den Beinen sollte man aber zu Bürsten und Kardätschen greifen, da diese Stellen sehr empfindlicher sind.

Die Kardätsche

Nachdem man den groben Dreck mit dem Striegel vom Pferd gelöst hat, bürstet man mit der Kardätsche den restlichen Staub aus dem Fell. Dazu fährt man mit langen Strichen in Wuchsrichtung des Deckhaares über den Pferdekörper. Den Striegel hält man dabei weiter in der anderen Hand, da man an ihm gut die Kardätsche zwischendurch reinigen kann. Mit einer weichen Kardätsche oder Schmusebürste kann man außerdem den Kopf des Pferdes sanft reinigen.

Die Wurzelbürste

Wurzelbürsten haben härtere und längere Borsten als Kardätschen und eignen sich perfekt für die Reinigung der Beine von gröberem Dreck. Man bürstet die Beine einfach sorgfältig von oben nach unten ab.

Die Mähnenbürste

Mit der Mähnenbürste kämmt man das Langhaar des Pferdes. Man sollte den Schweif und lange Mähne jedoch vorher mit Mähnenspray einsprühen, damit das Haar geschmeidiger zu kämmen ist und verknotete Partien schon gelöst werden. Sind Schweif und Mähne nicht eingesprüht werden beim Kämmen schnell Harre herausgerissen wodurch das Langhaar mit der Zeit immer dünner wird. Eine Alternative zum Kämen ist auch das Verlesens des Schweifes. Dazu verließt man die Schweifhaare in feinen Strähnen, nachdem man sie eingesprüht hat. Das ist oft freundlicher für die Haare als das Durchkämmen.

Der Hufkratzer

Um die Hufe des Pferds zu reinigen kratzt man sie zuerst mit dem Hufpick aus um groben Dreck, Sand und eventuell Steinchen zu lösen. Man darf aber niemals über den Strahl des Pferdes kratzen, da sie dort sehr empfindlich sind! Anschließend bürstet man den Huf von unten und oben komplett mit der Bürste des Hufkratzers ab, so löst sich der aufgekratzte Dreck und der restliche Sand. Dann kann man die Hufe mit Huffett oder –öl einfetten um sie zu pflegen.

Der Schwamm

Man kann immer gut mehrere Schwämme in der Putzbox haben, die man dann getrennt für Augen, Nüstern und After benutzt. Diese Regionen werden mit dem angefeuchteten Schwamm am besten regelmäßig vorsichtig abgewischt. Eine Alternative zum Schwamm können Reinigungstücher sein, diese sind schon angefeuchtet und pflegen zusätzlich die Haut.

Das Schweißmesser

Im Sommer ist das Schweißmesser sehr nützlich. Hat das Pferd viel geschwitzt, kann man es damit an den entsprechenden Körperstellen abziehen um den Schweiß aus dem Fell zu entfernen. So trocknet das Pferd schneller wieder ab.

Wenn man außerdem noch das Pferdefell richtig zum Glänzen bringen möchte, helfen Lammfellhandschuh und Glanzspray!

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