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Stallcheck – Wie muss ein Pferdestall beschaffen sein?

Es gibt verschiedene Arten ein Pferd zu halten. Besonders tierfreundlich sind Varianten, bei denen das Pferd regelmäßig genügend Auslauf bekommt und selber entscheiden kann, wann es sich wie viel bewegt. Daher werden Offenställe und Aktivställe immer beliebter. Bei der Haltung in einer normalen Box muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pferde zusätzlich genügend Bewegung und Auslauf zum Ausgleich bekommen. Jede Pferdebox und der Stall herum müssen jedoch bestimmte Anforderung erfüllen, damit sie sich überhaupt zur Pferdehaltung eignen. Dazu haben wir hier für euch einen kurzen Stallcheck!

Offenstall und Aktivstall

In Offenställen oder Aktivställen gibt es für Pferde in der Regel genügend Anreiz und Möglichkeit zur Bewegung. Offenställe bestehen meistens aus einer Box mit Liegebereich, Futterstelle und Tränke und einem separaten Auslauf. In einem Aktivstall werden Pferde in der Gruppe gehalten. Da sich in eine Herde eine Rangordnung bildet und Futterstellen geteilt werden, muss darauf geachtet werden, dass trotz wechselnder Rangordnung kein Pferd am Fressen oder Trinken durch Artgenossen gehindert wird. Ist dies trotzdem der Fall, sollten mehrere Futterstellen eingerichtet werden. Das gleiche gilt für trockene Ruheplätze. Außerdem sollte der Platz und das Futter an die Herdengröße angepasst werden.

Boxenhaltung

Bei Boxenhaltung handelt es sich in der Regel immer um Einzelhaltung. Optimal sind Außenboxen, die Sichtkontakt zu anderen Pferden ermöglichen. Wie muss nun eine Box beschaffen sein, damit sie pferdegerecht ist? Für d

as Mindestmaß einer Pferdebox gilt die Formel der doppelten Widerristhöhe im Quadrat. Ein Pferd mit einem Stockmaß von 1,70 m sollte demnach in einer Box mit einer Grundfläche von mindestens 12 m² stehen. Es ist darauf zu achten, dass die Wände der Box ringsum glatt sind und keine Verletzungsgefahr besteht z.B. durch Haken, Nägel, Löcher oder bewegliche Teile. Boxen für Pferde sollten den Seh-, Hör- und Riechkontakt zu Artgenossen ermöglichen. Eine Lösung dafür sind in vielen Ställen Aussparungen mit Gitterstäben innerhalb der Trennwände zwischen den Boxen oder Trennwände, die

bis auf Brusthöhe des Pferdes reichen und bis zur Decke dann nur aus Gitterstäben bestehen. Die Gitter dürfen nur so breiten Abstand haben, dass kein Pferd z.B. mit dem Huf in den Lücken hängen bleiben kann. Außerdem darf kein Pferdekopf hindurch passen, da auch hier eine Verletzungsgefahr bestehen könnte. Bei Ponys oder auch bei Fohlen sollte darauf geachtet werden, dass die Abstände angepasst sind.

Die Boxentüren müssen möglichst breit sein, mindestens 1,20 m. Die Mindesthöhe der Boxen Türen beträgt b

ei Großpferden 2,50 m und bei Ponys 2 m. Der Boden der Box muss zudem eben, widerstandsfähig, wasserundurchlässig und rutschfest sein.

Die Stallgasse

Auch die Stallgasse muss pferdegerecht beschaffen sein. Die Gasse sollte mindestens 2,50 breit sei

n. Befinden sich zwei Boxenreihen gegenüber empfiehlt sich eine Breite von 3 m. Der Boden der Gasse sollte rutschfest sein. Genügend sichere Anbindemöglichkeiten für Pferde müssen ebenfalls vorhanden sein.

 

Weitere Bedingungen, die den Stall pferdegerecht machen:

  • Die Temperatur ist ähnlich der Außentemperatur und wird nur bei Extremen gemildert
  • Ständige Frischluftzufuhr
  • Häufiges Misten um die Schadstoffkonzentration zu niedrig zu halten
  • Helligkeit, die Fensterfläche muss pro Pferd mindestens 1m² betragen
  • Futter und Zubehör sollte in extra Räumen gelagert werden

 

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