• Kostenloser Versand ab 99 €
  • Kostenloser Rückversand
  • Kostenloser Support
  • Trusted Shops zertifiziert
  • eKomi Produktbewertungen
  • aus 1034 Bewertungen

Pferdefütterung im Herbst und Winter

Die kalten Temperaturen, weniger Weidegang sowie veränderte Witterungsbedingungen und Futterzufuhr bedeuten im Herbst und Winter eine große Umstellung für das Immunsystem und den Stoffwechsel des Pferdes. Alte Pferde können darauf besonders empfindlich reagieren, aber auch bei allen anderen Pferden sollte darauf geachtet werden, Fütterung und Haltung im Winter an die Bedürfnisse des jeweiligen Pferdes anzupassen. Zusatzfutter wie Mineralien, Vitamine, Kräuter und Öle helfen außerdem das Abwehrsystem des Pferdes zu stärken und häufige Krankheiten wie Husten und Erkältung vorzubeugen.

pre_diamante411592 

Von der Weide in den Stall

Das Ender der Weidesaison stellt die größte Veränderung für das Pferd dar. Viele Pferde werden im Herbst und Winter im Offenstall oder in der Box mit gelegentlichem Auslauf auf dem Paddock gehalten. Schon im Herbst sinkt der Nähstoffgehalt des Grases, das in dieser Zeit deutlich rohfaserärmer, feiner und wasserreicher ist. Pferde müssten theoretischer mehr Gras zu sich nehmen als im Sommer um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Im Herbst und Winter steht aber weniger oder gar kein Gras zur Verfügung. Daher sollte darauf geachtet werden den Raufutterbedarf des Pferdes in Form von ausreichenden Heurationen zu decken und gegeben falls Kraftfutter beizufüttern um den Energiebedarf des Pferde auszugleichen. Um den Vitaminmangel des Heus gegeben über frischem Gras zu kompensieren, hilft die Fütterung von Saftfutter z.B. in Form von Möhren.


Futterrationen an den Bedarf des Pferdes anpassen

In der Regel haben Pferde in der kalten Jahreszeit einen höheren Energiebedarf als im Sommer. Stoffwechsel und Immunsystem brauchen ausreichend Energie für den Fellwechsel und die Abwehrkräfte. Jedes Pferd reagiert anders, daher ist es besonders wichtig, die Größe der täglichen Futterrationen an die jeweilige Arbeitsbeanspruchung, das Alter, die Rasse und das Normalgewicht des Pferdes anzupassen. Die Grundlage jeder Ration ist Raufutter, normalerweise in Form von Heu oder Heulage.  Die Faustformel besagt, dass im Winter 1 -1,5 Kilogramm je 100 Kilogramm Körpergewicht des Pferdes täglich an kaufähigem Raufutter verfüttert werden sollten. Um das Normalgewicht älterer oder leichtfuttriger Pferde zu halten, können zusätzlich Wiesencobs, Heucobs oder auch Mash gegeben werde. Sinnvoll ist es, das Pferd über mehrere Rationen über den Tag hinweg zu füttern, um die Energiezufuhr gleichmäßig zu halten.

53254788_0259e5ea690e926 

Keyvisual_Haflinger_4c_small 

Pflanzenöle als zusätzliche Energiequelle

Kaltgepresste Öle sind eine preiswerte und effiziente Energiezufuhr. Sie liefern ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die auch in Gras und Heu zu finden sind und stellen somit eine natürliche Energiequelle für das Pferd dar. Besonders Lein-und Schwarzkümmelöl sind wertvolle Energieträger für die Pferdefütterung im Winter, da sie neben der Zufuhr ungesättigter Fettsäuren entzündungshemmende und stoffwechselfördernde Eigenschaften haben.


Mineralien unterstützen den Stoffwechsel

Gerade im Fellwechsel arbeitet der Stoffwechsel des Pferdes auf Hochtouren, was eine zusätzliche Belastung für das Pferd darstellt. Durch gezielte Zufütterung von Vitaminen und bestimmter Mineralstoffe kann das Pferd in dieser Zeit unterstützt werden. Vor allem das Spurenelement Zink fördert nachhaltig das Wachstum und die Zellteilung der Haare und der Haarwurzeln und hilft der Bildung neuer Haut und Schleimhaut. Somit unterstützt Zink gleichermaßen den Fellwechsel und das Immunsystem des Pferdes. Auch Nährstoffpräparate mit Zink, Folsäure, Biotin und Selen sowie ein Salz-bzw. Mineralleckstein  helfen dem Pferd gut durch den Fellwechsel und den Winter.

shutterstock_81299107
 

iStock-184641781 
 

Tränken regelmäßig kontrollieren

Frisches und qualitativ hochwertiges Wasser ist ein Muss in den Wintermonaten und sollte dem Pferd immer ausreichend zur Verfügung stehen. Bei Minusgraden besteht schnell die Gefahr, dass die Tränke und deren Zuleitungen zufrieren. Es ist ratsam, dies täglich zu kontrollieren, vor allem morgens nach frostigen Nächten.

Husten und Erkältungen keine Chance geben

Atemwegserkrankungen haben es im Winter einfach, wenn das Immunsystem und der Stoffwechsel des Pferdes schon sehr beansprucht sind. Zudem sind schlechtes Stallklima, Staub sowie Pilz-und Schimmelsporen im Einstreu häufige Auslöser für Erkrankungen der Atemwege. Durch vermehrte Boxenhaltung in den Wintermonaten ist zusätzlich die Frischluftzufuhr verringert. Daher sollte regelmäßig der Stall gelüftet werden, vor allem während und nach dem Einstreuen und Kehren. Einstreu sollte außerdem auf Pilz-und Schimmelsporen hin untersucht werden, da diese die Atemwege befallen können. In der Regel empfiehlt sich gerade für Pferde mit empfindlichen Atemwegen das Anfeuchten des Heues vor der Verfütterung.
iStock-185779791_shcwarz 

*Dieser Artikel ersetzt keinen tierärztlichen Rat

Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel zu diesem Beitrag:
GOLDHORSELeckschale Basic
8,99 €
7 KG (1,28 € / 1 KG)
GOLDHORSEBasispellets
9,99 €
25 KG (0,40 € / 1 KG)
GOLDHORSEMineralpellet
33,99 €
20 KG (1,70 € / 1 KG)