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Öle in der Pferdefütterung

Leinöl, Schwarzkümmelöl und Reiskeimöl – Warum sie gut für dein Pferd sind!

Generell benötigen Pferde keine größeren Mengen an verschiedenen Ölen um ihren Nähstoffbedarf zu decken. Da die meisten Pferde aber heutzutage nicht mehr genau wie in freier Wildbahn gehalten werden, ist die Nähstoffaufnahme unserer Pferde ebenfalls anders und meist kann da eine weitere Energiezufuhr gut sein. Gerade für Sportpferde und Pferde mit einer Getreide Unverträglichkeit können Öle eine gute Lösung für eine alternative Energiezufuhr ohne zusätzliche Kohlenhydrate und Futtereiweiße sein. Für den Großteil aller Pferde können aber auch einfach die ungesättigten Fettsäuren, Omega-3- und Omega-6-Säuren, im Öl als Ergänzung von Vorteil sein und einen ernährungsphysioloschen Nutzen haben. Diese Fettsäuren werden in freier Wildbahn normalerweise über Samen in Gräsern und Früchten aus Sträuchern aufgenommen. Pferde, die vor der Blüte geerntetes Heu erhalten und auf sehr beweideten Wiesen stehen können daher einen Mangel entwickeln, der aber mit den richtigen Ölen schnell ausgeglichen werden kann.  Es ist daher aber wichtig, dass die gefütterten Öle aus einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren bestehen und einen niedrigen Schmelzpunkt haben. Am besten eignen sich Öle mit Omega-3-Fettsäuren, da in der alltäglichen Pferdefütterung meist schon der Anteil an Omega-6-Fettsären höher ist. Außerdem sind vor allem kaltgepresste Öle besonders nahrhaft für Pferde, da sie zusätzlich wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle beinhalten. Haben die Öle dazu noch einen niedrigen Schmelzpunkt, sind sie für Pferde besonders gut verdaulich. Wir wollen euch hier drei der am meist genutzten Öle als Einzelfuttermittel in der Pferdefütterung vorstellen.

Leinöl

…eignet sich besonders für die tägliche Fütterung für jedes Pferd und ist gut für Haut, Fell und Verdauung. Es hat mit bis zu 60% einen sehr hohen Anteil ungesättigter Omega-3-Fettsäuren und einen sehr niedrigen Schmelzpunkt, ist also sehr gut verdaulich. Das kaltgepresste Öl wird aus Leinsaat gewonnen und es reichen schon 50 ml pro Tag für ein ausgewachsenes Pferd um die positiven Eigenschaften des Öles zu nutzen. Die Dosierung kann je nach Energiebedarf des Pferdes auch auf bis zu 250-500 ml z.B. bei extrem beanspruchten Sportpferden erhöht werden. Wichtig ist aber ein langsames Gewöhnen, so dass am Anfang nicht mehr als 50 ml pro Tag gefüttert werden sollten.  Leinöl ist ein guter Energielieferant und bietet zusätzlich viele Nährstoffe. Es ist besonders auf die kurze Haltbarkeit von ca. 6 bis 8 Wochen bei Leinöl zu achten. Verdorbenes Leinöl wird hellgelb und kann auch milchig werden und ist dann nicht mehr zur Fütterung geeignet.  Zu den ernährungsphysioloschen Wirkungen des Leinöls auf den Stoffwechsel des Pferdes gehören die Unterstützung einer regulierenden Schleimsekretion im Magen, Regulation der Trägerstoffe im Nervensystem, Regulation der Bildung von entzündungshemmenden Substanzen, Stoffwechselförderung, Unterstützung immunstabilisierender Zellen zur Stärkung der Abwehrkräfte und die Verringerung von krankmachenden Entzündungszellen vor allem in Atemwegen und Gelenken.

Schwarzkümmelöl

…wird direkt aus Schwarzkümmel gewonnen und ist ebenfalls reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen und gilt durch die wertvollen Inhaltsstoffe als besonders unterstützend bei Allergien oder Hautekzemen. Zu viel Schwarzkümmelöl kann jedoch auch Magen-und Darmstörungen zur Folge haben, daher sollten bei 500 kg Körpergewicht des Pferdes nicht mehr als 15 ml Öl gefüttert werden. Um die Wirkung des Schwarzkümmels zu verbessern, kann das Öl mit zusätzlichen 30 ml Leinöl gut kombiniert werden.

Reiskeimöl

…ist vor allem wegen seines Anteils an Gamma-Oryzonal sehr beliebt in der Pferdefütterung. Es unterstützt den Stoffwechsel der Muskelbildung und regt so den Muskelaufbau an und liefert gleichzeitig Kraft und Energie. Daher ist das Reiskeimöl besonders für im Training stehende Sportpferde sehr gut geeignet. Weitere ernährungsphysiologische Wirkungen sind die Verbesserung der Muskelleistung und die Optimierung des Energiestoffwechsels. Die Dosierung sollte bei Großpferden 25 ml pro Tag betragen und kann je nach Bedarf und Raffiniertheit des Öles angepasst werden, daher sollte immer der Dosierungshinweis auf dem Produkt beachtet werden. Da der Wirkstoff Gamma-Oryzonal nachweislich das Muskelwachstum fördert und zur Leistungssteigerung beiträgt, besteht für Turnierpferde gemäß der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bei diesem Produkt eine empfohlene Karenzzeit von 48 h, das Öl sollte also spätestens 2 Tage vor einem Turnier abgesetzt werden.

Insgesamt betrachtet ist die Fütterung von Öl also eine gute Art und Weise um das ungleiche Verhältnis der Omega-6-Fettsäuren, die das Pferd durch das normale Futter reichlich aufnimmt, zu den Omega-3-Fettsäuren auszubessern. Leinöl ist im Grunde die beste Wahl, da es den größten Anteil Omega-3-Fettsäuren vorweisen kann und zu dem sehr verdaulich ist, so dass das Pferd auch wirklich viel von den wichtigen Nährstoffen verwerten kann. Reiskeim- und Schwarzkümmelöl können für spezielle Bedarfe des Pferdes ebenfalls eingesetzt werden, oder mit Leinöl kombiniert werden.

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