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Decken Ratgeber - so findest du die richtige Pferdedecke

Pferdedecken sind für viele Pferdebesitzer von hoher Bedeutung. Die Wahl für eine Pferdedecke ist oftmals nicht leicht und letztlich entscheidet jeder Besitzer selbst, ob er sein Pferd eindeckt und welche Decke verwendet wird. Viele verschieden Kriterien sind ausschlaggebend bei der Wahl der richtigen Pferdedecke. Atmungsaktivität, Reißfestigkeit, Wasserdichte und Tragekomfort spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, welchen Bedingungen die Decke standhalten muss und welche Bedürfnisse des Pferdes und des Pferdebesitzers erfüllt werden sollen. Der EQUIVA Deckenratgeber gibt einen Überblick über die verschiedenen Deckenmodelle, Qualitätsmerkmale und Verwendungszwecke einer Pferdedecke, um am Ende die richtige Wahl zu treffen.

Die richtige Größe finden

Um die passende Decke für das Pferd zu finden, ist die Rückenlänge des Pferdes maßgebend. In der Regel gilt bei fast allen Marken, dass die Rückenlänge des Pferdes in cm der benötigten Deckengröße entspricht.

Um also die richtige Größe der Decke zu ermitteln, sollte man den Rücken des Pferds vom Widerrist bis zum Schweifansatz vermessen, also genau da entlang, wo auch die Decke liegt (Bild 1). Dabei ist zu beachten, dass das Maßband nicht straff von Punkt zu Punkt gehalten wird, sondern flach auf die Wirbelsäule des Pferdes gelegt wird. Dieses Maß gibt dann die optimale Deckengröße an. Wichtig ist aber, dass man die Proportionen des Pferdes mit einberechnet. Bei einem sehr schmal gebauten Pferd mit einer Rückenlänge von 145 cm kann auch eine 140 cm große Decke ausreichend sein. Ist das Pferd eher breit gebaut empfiehlt es sich die Decke eher 5 cm größer zu nehmen.

Tipp: Nicht das Stockmaß mit dem Rückenmaß verwechseln!

Der richtige Sitz der Decke

Damit die Decke  in der richtigen Größe optimal sitzt, müssen alle Verschlüsse korrekt eingestellt und angebracht werden. Im Brustbereich (Bild 2 & 3) ist darauf zu achten, dass die Verschlüsse nicht zu eng eingestellt werden, damit die Decke weder einschneidet noch das Pferd sich eingeengt fühlt. Sie sollten aber auch nicht zu locker verschlossen sein, damit die Decke nicht über den Widerrist nach hinten rutschen und dort drücken kann. Auch die Bauchgurte (Bild 4, 5 & 6) sollten individuell an das Pferd angepasst werden. Sie dürfen ebenfalls nicht zu eng und nicht zu locker sein und es sollte noch ungefähr eine Hand (Bild 7) zwischen Bauch und Gurte passen. So kann die Decke nicht nach links oder nach rechts rutschen. Verschnallt werden die Gurte unter dem Bauch über Kreuz, so dass diese einen besseren Halt gewährleisten. Viele Decken haben zusätzlich Beinschnüre, die um die beiden Hinterbeine befestigt werden (Bild 8). Auch hier gilt das richtige Maß zu finden. Sind sie zu locker, erfüllen sie nicht ihren Zweck, sind sie zu eng, schneiden sie womöglich ein.

Bild-1 Bild-2Bild-3Bild-4Bild-5Bild-6Bild-7Bild-8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die richtige Pflege der Decke

Damit die Pferdedecke lange hält und jedes Jahr aufs Neue ihren Zweck erfüllt, ist es wichtig, die Decke richtig zu reinigen. In vielen Reitsportgeschäften kann man Pferdedecken professionell reinigen lassen. Wer es trotzdem lieber selber machen möchte, sollte einige Dinge beachten.

  • Groben Dreck vorher mit einer Bürste entfernen
  • Schonend bei 30 Grad waschen, Deckenwaschmittel verwenden und keine starken biologischen Waschmittel, die die Imprägnierung der Decke zerstören
  • Decke nach dem Waschen an der Luft trocknen lassen,
    nicht im Trockner
  • Decken sollten immer in kühlen und trockenen Räumen
    gelagert werden

 

Die Eigenschaften einer Outdoordecke

Denier

... ist ein Maß für die Feinheit des Garnes, aus dem die Decke gewebt wurde. Je niedriger die Denier Zahl desto feiner das Garn und das daraus erzeugte Gewebe. Eine Decke mit hoher Denier Zahl ist also aus dichterem Gewebe gefertigt und ist reißfester und langlebiger als ein Produkt mit niedriger Denier Zahl.

Füllung

Die Füllung einer Pferdedecke wird in Gramm angegeben. Umso höher die Zahl umso dicker ist die Decke gefüttert und umso mehr Wärme spendet sie. Decken mit 0 Gramm Füllung sind gar nicht gefüttert. Wenn es im Herbst und Winter kälter wird, kann man im Laufe der Zeit zu einer dickeren Decke greifen.

Atmungsaktivität

...bezeichnet den Feuchtigkeitstransport zwischen innen und außen. Eine hohe Atmungsaktivität bedeutet eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit von innen nach außen. Eine hohe Atmungsaktivität ist vor allem beim Abschwitzen nasser Pferde von Vorteil.

Tragekomfort

Für den optimalen Tragekomfort sorgen Schnitt und Passform der Pferdedecke. Anatomische Schnitte, Bauchgurte und andere Verschlüsse im Brust- und Beinbereich gewährleisten, dass die Decke richtig sitzt und das Pferd sich wohlfühlt.

Wasserdicht

Die Wasserdichtigkeit eines Stoffes wird mit der Höhe der Wassersäule angegeben. Die Wassersäule gibt an, wie viel Wasser auf dem Gewebe lasten kann, bevor es Feuchtigkeit durchlässt. Für Outdoordecken ist eine gewisse Wasserdichte ein Muss, denn umso höher doe Wasserdichte umso mehr ist das Pferd vor Regen und Feuchtigkeit geschützt.

Ripstop

...bezeichnet Stoffe, die in einer speziellen Technik gewebt und besonders reißfest sind. Dabei werden dickere Fäden in das ansonsten dünnere Gewebe integriert. Vorteile von Ripstop-Geweben sind das sehr gute Gewichts-/Stabilitätsverhältnis und die Weiterreißfestigkeit. Das bedeutet, dass auch bei einem entstandenen Loch der Stoff nicht weiter aufreißt.

 

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  • Tausend dank für die tolle Fotoerklärung

    Hallo Jasmin,

    toller Artikel. Vor allem die Fotostrecke zum richtigen Sitz der Decke finde ich sehr gut.

    Schöne Grüße

    Laura von https://ratgeber-pferdedecken.de