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Im Fitnessstudio mit meinem Pferd - Training mit Katrin Obst

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Ein wohlgeformter Pferdekörper ist nicht nur schön anzusehen. Gute Muskeln an den richtigen Stellen sorgen auch dafür, dass dein Pferd lange gesund bleibt. Wie du zum persönlichen Fitnesscoach deines Pferdes wirst, zeigt dir in diesem Beitrag Katrin Obst gemeinsam mit Elena und ihrem Snoppy.

WarmUp

Warm Up

Ziel dieser Phase ist es, die Mus­kulatur aufzuwärmen und das Herz­-Kreis­lauf­-System zu aktivieren. Muskeln, Sehnen und Bänder werden optimal vorbereitet. Das verhindert Zerrungen oder andere Verletzungen. 20 Minuten Schritt sollten es also schon vor der eigentlichen Arbeit sein.

Baue einfache, gymnastizierende Übungen in die Aufwärmphase ein, um das Pferd zu lockern. Das können Hufschlag­figuren sein oder lass dein Pferd einige Schritte übertreten. Das Kreuzen der Beine mobili­siert die vordere Brustwirbelsäule und die Vorhand/Schulter. Außerdem steigerst du damit die Aufmerksamkeit deines Vierbeiners.

Hoch die Beine!

Die Stangenarbeit bringt meist schnelle Erfolge. Dein Pferd lässt im Rücken los und dehnt sich vorwärts abwärts, Anlehnung und Losgelassenheit verbessern sich wie von Geisterhand. Mit den weichen Bodenarbeitsstangen hast du weniger Verletzungsgefahr, da sie nicht wegrollen, wenn dein Pferd darauf tritt.

Warum? Hier machen wir uns die Biomechanik des Pferdes zunutze: Dein Pferd muss zu den Gassen hinschauen und senkt dabei seinen Kopf nach vorne und nach unten. Über das Nackenband, das am Hin­terhauptbein beginnt, hebt das Pferd in dieser Hals­-Kopf­-Position seinen Rücken an, die Lendenwirbelsäule wird auf­gewölbt, das Becken kippt nach vorne.

Dadurch tritt die Hinterhand automatisch wei­ter unter und kann mehr Last übernehmen. Gleichzeitig muss dein Pferd die Beine höher heben und trainiert damit seine Muskulatur. Natürlich kannst du diese Übung auch reiten.

 Bodybuilding

Bodybuilding

Natürlich kannst du um die Muskeln deines Pferdes zu stärken auch Übungen aus der Zirzensik mit einbauen. Zum Beispiel das Steigen. Lass dir dazu aber von einem erfahrenen Trainer helfen, damit es nicht gefährlich wird.

Beim Steigen muss das Pferd sehr viel Körperspannung aufbringen. Das fördert insgesamt seine Tiefenmuskulatur und trainiert Balance und Koordination. Gleichzeitig ist es ein tolles Workout für die Hinterhand und den Po.

Pausen

Einige Pferde werden frech, wenn sie müde sind, oder bocken und steigen, um sich der Situation zu entziehen.

Viele neue Eindrücke und ab­wechslungsreiche Arbeit führen dazu, dass das Pferd vielleicht schneller ermüdet, als wenn du das gewohnte Programm von ihm for­derst. Gönne dir und deinem Pferd regelmäßig Pausen. Bei jun­gen Pferden kann das durchaus alle zwei bis drei Minuten sein. In der Pause hat dein Pony bestimmt nichts gegen einen leckeren Snack.

Ein gutes Trainingsende

Ebenso wie du selber ein Training langsam mit einem Warm­ Up beginnen solltest, ist es wichtig, dass du es auch langsam auslaufen lässt. Im abschließenden Teil des Trainings sollten Entspannung und Abwärmen im Fokus stehen, um so möglichen Muskelkater zu reduzieren. 

 LeckerliPilates

Leckerli Pilates

Kann dein Pferd ein Leckerli an der Seite nehmen und sich in Richtung des Knies dehnen? Die Übung sollte nicht ruckartig ausgeführt werden. Berühre mit dem Leckerli die Lippen deines Pferdes und begleite es lang­sam in die Dehnung. Halte die Dehnung für etwa zehn bis fünfzehn Sekunden. Wiederhole die Übung ab­wechselnd auf beiden Körperseiten, zehnmal rechts und zehnmal links.

Bei dieser Übung wird die seitliche Halsmuskulatur gedehnt. Der Übergang vom Hals zur Schulter wird besonders gymnastiziert, klei­nere Bewegungseinschränkungen lösen sich.

 Hufball

Fußball oder Hufball?

Beim Balltraining nutzt dein Pferd spielerisch die Vorderbeine und hebt so seinen Brustkorb. Eine gute Übung für alle, die die Schulter­partie des Pferdes mobilisieren möchten. Da der Ball nie das macht, was man erwartet, wird gleich­zeitig die Gelassenheit trainiert.

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